Gut vorbereitet bei Stromausfall – hier setzt das Projekt LifeGRID an

04.02.2026

In einem Filmbeitrag der Sendung RTL Nord NDS / HB (ab Minute 11:43) vom 26.01.2026 stellte Prof. Dr. Frauke Koppelin die Ziele und ersten Erfolge von LifeGRID vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Eigenverantwortung der Bevölkerung im Katastrophenfall.

Stromausfälle können uns alle treffen – sei es durch Hochwasser, starke Schneefälle, Eis oder andere extreme Wetterereignisse. Solche Situationen könnten in Zukunft häufiger auftreten. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein.  

Ein längerer Stromausfall hat weitreichende Folgen: Telefonate sind nicht möglich, Tankstellen und Geschäfte bleiben geschlossen, wichtige Informationen sind schwer zugänglich. Prof. Dr. Koppelin macht deutlich, wie wichtig es ist, sich selbst rechtzeitig vorzubereiten. Anhand der Broschüre „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird gezeigt, wie einfach Notfallvorsorge sein kann – zum Beispiel durch das Anlegen einer Vorratskiste oder die Anschaffung eines stromlosen Radios.

Das Projekt LifeGRID geht dabei noch einen Schritt weiter: In der Wesermarsch sind Alten- und Pflegeheime inzwischen besser auf Notfälle vorbereitet und haben teilweise Evakuierungspläne entwickelt. Auch für die Bürgerinnen und Bürger gibt es Unterstützung – eine neu gedruckte Informationsbroschüre hilft dabei, sich über sinnvolle Vorsorgemaßnahmen zu informieren.

Vorsorge ist keine Panikmache, sondern Verantwortung. LifeGRID zeigt, wie wir gemeinsam widerstandsfähiger werden können – für uns selbst und für unsere Mitmenschen.

 

LifeGRID Notfalltasche als Rucksack, der für das Notgepäck konzipiert wurde. Es beinhaltet eine Dokumentenmappe und andere Gegenstände, wie z.B. Kurbelradio/Kurbeltaschenlampe, Essbesteck, Taschenmesser klein/Multitool, MINI-Gaskocher plus klein-Kartusche, Hygieneartikel, Wasserfilter, Wasser, Mini-Erste-Hilfe-Set usw., die den Betroffenen helfen sollen einige Tage außer Haus zurecht zu kommen.